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Günther Henrique Schiesser
Geschäftsführer


KORKPRODUKTION

Aus der Geschichte

Geschichtlich wird Kork zum ersten Mal ca. 4500 vor Christi in Ägypten erwähnt, wo er beim Fischfang in Form von Bojen Verwendung fand. Griechen und Römer verwendeten den Kork bereits als Verschluss für Tonkrüge. Erst mit der Entwicklung der Glasflasche im 18. Jhdt. tritt der Kork als Flaschenverschluss seinen Siegeszug an.

Die Korkeiche (Quercus suber)

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Die Korkrinde kann das erste Mal nach ca. 25 Jahren geschält werden. Die immergrüne Korkeiche hat Ihre Heimat im westlichen Mittelmeergebiet. Etwa 55 % der Weltkorkproduktion kommen aus Portugal (725.000 ha) weitere 25 % aus Spanien, 11 % aus Marokko und Tunesien, 6 % aus Sardinien und der Rest aus Algerien und Südfrankreich. 

Diese erste „Jungfernrinde“ und auch die 2. Schälung können für Weinkorken noch nicht verwendet werden. Das bedeutet, dass erst nach ca. 40 Jahren die erste Rinde für Weinkorken verwendet werden kann. Weitere Schälungen erfolgen in einem Abstand von 9 bis 12 Jahren. Die Korkeiche hat eine Lebensdauer von 150 bis 200 Jahren und kann etwa 16 Mal abgeschält werden.

     
korklagerung.jpg  

Aus einer Tonne hochwertigem Korkholz werden zirka 300 kg Korkstopfen erzeugt, der Rest ist „Abfall“ und wird zur Erzeugung von Presskorken und Industriekork (Bodenbeläge, Dichtungen, Isolierungen etc.) verwendet. 

      

Die Entstehung der "Kork-Stoppeln"

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Die Korkplatten gelangen OHNE einer  Lagerzeit wie früher  im Korkwald, in die Produktionsbetriebe, wo sie mindestens 6 Monate unter freiem Himmel auf riesigen Betonflächen trocknen.

     
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Dann werden die Korkplatten ca. 90 Minuten gekocht. Die ausgedehnten Platten sind jetzt geschmeidig und  die verschiedenen Mineral- und Gerbstoffe wurden ausgewaschen.

     
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Nach einigen Tagen Trocknungszeit in speziell dafür vorgesehenen Räumen, werden die Platten nach Dicke und Qualität sortiert und dann in Streifen geschnitten.

     
korkstanzung.jpg  

Aus diesen Streifen werden die Korken in unterschiedlicher Länge (z.B. 38, 45, 49 oder 54 mm) händisch oder maschinell ausgestanzt. Diese Rohlinge werden dann gewaschen und gebleicht (früher mit Chlor, jetzt mit Wasserstoff - Peroxyd

     

Anschließend erfolgen im Durchschnitt 9 elektronische und händische Sortierungen in diverse Qualitätsklassen. Die gebleichten und sortierten Rohlinge werden nun in die Veredelungsbetriebe in den Anwenderländern exportiert.

So erhalten wir unsere Korken bereits in der richtigen Größe und richtigen Qualität.

© Korken Schiesser | designed by Aline
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